Zusatzkennzahlen
Zusatzkennzahlen
Die Zusatzkennzahlen ergänzen die neun Fokuskennzahlen um weitere, vertiefende Perspektiven auf eine nachhaltige Tourismusentwicklung. Sie sind bewusst optional angelegt und ermöglichen es Destinationen, über das gemeinsame Kernset hinaus eigene Schwerpunkte zu setzen. So können spezifische Themen, regionale Besonderheiten oder weitergehende Fragestellungen gezielt in den Blick genommen und mit passenden Daten unterlegt werden.
Welche Zusatzkennzahlen sinnvoll sind, hängt von der jeweiligen Ausgangslage, den strategischen Zielen und der Datenverfügbarkeit in der Destination ab. Eine ländlich geprägte Region kann andere Schwerpunkte setzen als eine Großstadt oder eine Destination mit besonders hoher touristischer Intensität. Die Zusatzkennzahlen bieten deshalb die Möglichkeit, das Monitoring flexibel an die eigenen Rahmenbedingungen anzupassen und Themen zu vertiefen, die für die Steuerung vor Ort besonders relevant sind.
Häufig sind Zusatzkennzahlen mit einem höheren Erhebungsaufwand verbunden oder erfordern spezielle Datenquellen, zusätzliche Auswertungen oder die Zusammenarbeit mit Partner*innen. Sie müssen daher nicht vollständig oder gleichzeitig erhoben werden. Vielmehr können Destinationen gezielt auswählen, welche Kennzahlen für ihre Fragestellungen einen konkreten Mehrwert bieten. So lässt sich das Kennzahlenset schrittweise erweitern und passend zu den verfügbaren Ressourcen, Prioritäten und Zielen weiterentwickeln.
Zu den einzelnen Kennzahlen: