Rückblick
Rückblick auf die vergangenen Bundeswettbewerbe
Der „Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen in Deutschland“ wurde bislang dreimal durchgeführt – in den Jahren 2012/2013, 2016/2017 und 2022/2023. Seit der ersten Wettbewerbsrunde hat er dazu beigetragen, nachhaltige Tourismusentwicklung in Deutschland sichtbar zu machen, engagierte Destinationen auszuzeichnen und gute Beispiele für andere Regionen und Städte zugänglich zu machen.
Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stand dabei stets die Destination als Ganzes. Bewertet wurden nicht nur einzelne Projekte oder Maßnahmen, sondern die Frage, wie umfassend Nachhaltigkeit im Destinationsmanagement verankert ist und wie ökologische, ökonomische und soziale Aspekte miteinander verbunden werden. Eine wichtige Rolle spielten dabei unter anderem der Schutz von Natur und Umwelt, die regionale Wertschöpfung, Lebensqualität und Teilhabe, nachhaltige Mobilität sowie die Zusammenarbeit mit touristischen Betrieben und weiteren Akteuren vor Ort.
Die vergangenen Wettbewerbsrunden haben gezeigt, wie vielfältig nachhaltige Tourismusentwicklung in der Praxis aussehen kann. Die teilnehmenden Destinationen haben unterschiedliche Ausgangsbedingungen, Herausforderungen und Lösungsansätze eingebracht und damit zahlreiche Impulse für den Deutschlandtourismus gesetzt. Besonders erfolgreiche Ansätze und Projekte aus den Wettbewerben wurden aufgegriffen und als gute Beispiele weitervermittelt.
Gleichzeitig hat sich auch das Verständnis von nachhaltigem Tourismus über die Jahre weiterentwickelt. Themen wie Klimaschutz und Klimaanpassung, Biodiversität, soziale Verantwortung, Fachkräftesicherung oder eine nachhaltige Destinationsentwicklung haben zunehmend an Bedeutung gewonnen. Diese Entwicklungen spiegeln sich auch in der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Bundeswettbewerbs wider.
Die Erfahrungen aus den bisherigen Wettbewerbsrunden bilden damit eine wichtige Grundlage für die weitere Arbeit. Der Bundeswettbewerb soll auch künftig Destinationen dabei unterstützen, Nachhaltigkeit strategisch zu verankern, ihre Entwicklung sichtbar zu machen und voneinander zu lernen.
gefördert vom BfN mit Mitteln des BMUKN